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 Gibt es noch wahre Freundschaften ?
New Post 29.02.2008 11:14
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In meinem alten Heimatort habe ich noch 4 sehr gute Freunde. Kennen uns schon seit über 20 Jahren und jeder ist auch für jeden da, auch heute noch, obwohl uns zum Teil aus beruflichen und privaten Gründen mehr als 200 km trennen.
Vor 3 Jahren bin ich ins Rheinland gezogen und war auch der Meinung das das mit den Freundschaften hier auch so gehalten wird. Sozusagen Freunde fürs Leben- aber leider scheint das hier nicht so zu sein.
Was ich hier zum Teil so mitbekomme sind das alles eher kurzfristige Zweckgemeinschaften.
Der Freundeskreis wird hier gewechselt wie eine Unterhose. Schon kleine Streitigkeiten geben Anlass das man mit Leuten überhaupt nichts mehr zu tun haben will, obwohl es sich um Quatsch drehte.
Meine Frage nun: Kommt mir das alles nur so vor oder ist es wirklich so ?
 
 
Windfee
 
New Post 29.02.2008 18:08
Windfee
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best care anywhere
   
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Ich glaube, das wüsste ich selbst gerne.
Vielleich ist es auch ein bisschen Zeitgeist, der da mit reinspielt- und die Leute leben ein bisschen wie mit einem Prepaid- Tarif- wenn es woanders etwas Besseres oder angenehmeres gibt, wechseln sie.

Andererseits: wenn du in Köln lebst, hast du ja schon eine Großstadt erwischt- und damit auch mehr Anonymität.
Der Gedanke "ach, wahrscheinlich seh ich den eh nie wieder, wenn ich nicht will" fällt leichter.

Es ist seltener nötig, "sich zusammenzuraufen", da sich auch die Gesellschaft mit kurzlebigen Dingen arrangiert hat.
Kaufen, wegwerfen ist usus.
Hochzeit, Scheidung. 2 Wochen verheiratet oder 2 Jahre? Interessiert nicht wirklich Jemanden- zumindest nicht in Hinsicht auf eine "Skandal- Wirkung". Keiner ist mehr geschockt.
Es wundert die Leute eher, wenn Jemand Goldene Hochzeit feiert.

Vielleicht ist es ein Merkmal unserer Zeit, dass Freundschaften nicht mehr so sind wie früher.

Aber vielleicht muss man auch nur länger suchen, um die Menschen zu finden, deren Einstellung zu "Freundschaft" mit der eigenen kongruent ist.

Für mich persönlich stellt sich auch immer die Frage: lasse ich die überhaupt an mich ran? Gebe ich etwas von mir preis?
Meistens ist es einfacher, es nicht zu tun.

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Russian roulette is not the same without a gun
And Baby when it's love if it's not rough it isn't fun
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New Post 29.02.2008 18:28
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Es ist aber auch ein Unterschied, ob ich jemanden seit dem 2,3 Lebensjahr kenne und mit diesen meine gesamte Kinder-/Jugendzeit verbringe oder jemanden ohne Vorgeschichte kennenlerne. Dann eine feste Freundschaft aufzubauen, fällt um vieles schwerer.
 
n/a
 
New Post 01.03.2008 19:42
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zurück zur frage ob es wahre freundschaften gibt ...

klar gibts diese ... sie sind zwar in der heutigen zeit seltener geworden, aber richtige freundschaften halten auch mal ne zickerei aus ...

wobei ich anmerken möchte dass das wort freundschaft in der heutigen zeit zu oft zu schnell benutzt wird ...

ich kann niemanden als freund bezeichnen, den ich zb nur 2-3 mal gesehen hab :p

sowas dauert ... und ja auch in köln ist sowas möglich ... mit jemand fremdes neues eine freundschaft aufzubauen :D aber man sollte bedenken das es von beiden seiten ausgehen muss ^^ :p
 
 
nervens4ege
 
New Post 01.03.2008 19:49
nervens4ege
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Lesterschwein
   
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also ich wohne auch im rheinland.
aber in einem dorf und ich muss sagen, die freunde meiner eltern sind ein enger kreis die sich auch schon seit zt 30 und alle mindestens 20 jahre kennen.
man hat bei uns noch zu fast allen guten freunden kontakt. so hab ich es zumindest in unserem bekanntenkreis kennengelernt. alle freunde meiner eltern kenne ich, seit ich denken kann.

also denk ich, dass ich windfee zustimmen muss und es vllt etwas mit der großtstadt zu tun hat.

ich selbt habe auch freunde mit denen ich aufgewachsen bin. man hat immer noch kontakt aber unteschiedliche schulen oder ausbildungen haben uns etwas auseinandergetrieben, außerdem entwickelt man sich in meinem alter wohl noch mal um einiges schneller auseinander.

einen freund habe ich jetzt aber schon 5 jahre, bei dem ich mir sicher bin, dass diese freundschaft ein leben lang hält.
also ich bin der festen überzeugung, dass es wahre freundschaft noch gibt und es nicht gegen den zeitgeist ist, freunde fürs leben zu finden und zu haben.

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In your eyes I see the eyes of somebody who could be strong,
tell me if i'm wrong.
Now i'm pulling your disguise up.
Are you free or are you tied up?
Seelenfeuer
 
New Post 16.03.2008 15:32
Seelenfeuer
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grad reingestolpert
   
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Hmm... also wahre Freundschaft habe ich bisher noch nie erlebt. Interesse an einem selbst? neeee! Nützlich für andere sein, jaaa! So läuft es viel im Leben, und ich verstehe es nicht.

Ich kenne Menschen, die so tolle Freundschaften haben, wo man alles für die andere Person tut. Und ich kenne mein Leben, wo man mich nichtmal mit dem Hintern anguckt ^^

Also, ja, es gibt sie,
aber nicht bei mir, noch nicht.

^^"
Aber man sucht ja ;-)
 
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New Post 22.03.2008 08:57
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Hallo erstmal, bin noch neu hier.
Ich bin Peter (37) aus Bingen, das muss erstmal reichen.

Zum Thema, ja klar gibts die wahre freundschaft noch. Auch wenn man oft nur ausgenutzt wird und der andere das als freundschaft versteht, gibt es doch immer wieder situationen, in denen ich merke
hey, das macht der jetzt nicht um sich einen vorteil zu verschaffen, sondern einfach , weil er mich mag.
ich habe wenige wirkliche freunde über die jahre behalten, aber die kann ich zu jeder zeit anrufen, wenn was ist. da fragt keiner nach der uhrzeit. und umgekehrt ist es dann eben auch genauso.
solche freunde wünsche ich jedem von euch wenigstens einen/eine. dann wär sicher schon mal viel geholfen.
lg peter
 
bOEphis
 
New Post 26.03.2008 00:39
bOEphis
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grad reingestolpert
   
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ich verstehe, was du meinst. ich hab in letzter zeit auch öfter über das thema nachgedacht, weil ich für mein studium von westsachsen nach aachen gezogen bin - also so ca. quer einmal auf die andere seite 12.gif" border="0" alt=";)"/>
natürlich hab ich hier auch leute gefunden, mit denen ich abhänge bzw weggehe usw. am anfang konnte ich mir aber gar nicht vorstellen, dass sich da jemals ne art freundschaft entwickeln würde, weil einfach die gemeinsamen erlebnisse und die verbundenheit fehlen.
daran hat sich bis jetzt auch nicht so viel geändert, aber nach einem halben jahr mit den leutchen kann ich mir immerhin vorstellen, dass man sich vielleicht irgendwann mal freunde nennen wird.
ich glaube man kann ganz gut erkennen, wie verbunden man einem menschen ist, wenn man sich nach langer zeit mal wieder trifft. wenn dann noch immer ein draht zum anderen da ist und man neben dem üblichen "und was hast du gemacht...?" spürt, dass seit dem letzten mal nicht wirklich zeit vergangen ist, dann hat man da einen besonderen menschen vor sich.
ich seh das auch immer bei der seminargruppe meiner mutter. die leute haben damals alle zusammen studiert, also kannten sich vielleicht dadurch ca. 5 jahre. das ist jetzt auch schon an die 30 jahre her. und obwohl sie sich nur so ca. jedes anderthalbe jahr treffen, sind sie immernoch eine feste gemeinschaft und das spürt man auch, wenn sie zusammen sind.
und ich glaub auch nicht, dass das wirklich was mit zeitgeist zu tun hat. wenn ich einem menschen mag und wirklich respektiere, könnte der zeitgeist das wohl nicht ändern, selbst wenn ich es wollte. freundschaft ist ja keine angelegenheit zwischen irgendjemandem und allen anderen, sondern zwischen "dir" und mir.
 
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New Post 30.03.2008 19:17
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das hört sich alles für mich so bekannt an. so ist zumindest bei meiner arbeitstelle.

dort wird auch immer so getan, als wenn alle die besten freunde/arbeitskollegen sind. und sobald man sich umdreht, hat man schon nen messerblock im rücken stecken...
 
n/a
 
New Post 06.04.2008 02:49
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ZITAT:das hört sich alles für mich so bekannt an. so ist zumindest bei meiner arbeitstelle.

dort wird auch immer so getan, als wenn alle die besten freunde/arbeitskollegen sind. und sobald man sich umdreht, hat man schon nen messerblock im rücken stecken...



genau das wollte ich mit meiner berufswahl umgehen, dachte unter verschiedenen geschlächtern gäbe es einen unterschied.- is ned wirklich so. die leute läßtern weil sie den mut nicht haben zu sagen was sie denken und oft reden sie nur schlecht damit der andere es schwerer hat.
habe gerade auf der arbeit lernen müßen das es keine 100% freundschaft gibt. ich bin in einer leitenden position obwohl ich ziemlich jung und zudem weiblich bin. mein chef rit mir von anfang an meine privten (freundschaftlichen) beziehungen außen vor zu lassen. das war für mich einfach nicht denkbar da ich einige mitarbeiter schon aus der schule kenne und schätze. ich habe versucht mich nicht als cappo-besserwisser usw. zu verhalten und es dadurch jedem recht zu machen. am ende haben sie zwar gemacht was ich gesagt (weitergegeben) habe doch war ich bei den mitarbeitern nicht wirklich als das angesehen was ich darstellen sollte. trotzdem haben einige hinter meinem rücken über mich geredet als wäre ich ein vollpfosten der nur befehle gibt und dem chef damit in den a..... kriecht. mein chef allerdings sagte mir dan nach kurzer zeit durch die blume das er mich überschätzt hätte und ich möglicherweise nicht die richtige für seine planung sei.
also hab ich das ruder unsanft an mich gerissen und direkt auf der baustelle die herrschaften zur rede gestellt. nachdem ich nun festgestellt habe das unsere MÄNNER auch nur MÄDCHEN sind und ihre meinung von minute und gesprächspartner ändern, gibt es bei meinen mitarbeitern keine freunde sondern nurnoch brave / stumme (lemminge) die sich frei entscheiden dürfen ob sie freundschaftlich im team arbeiten möchten oder es vorzihen meine kompetenz/freundschaft/teamgeist in frage zu stellen und sich gerne mit der kündigung in der hand wiederzufinden.

ich denke ich bin kein unmensch, aber freunde legen dem anderen keine steine in den weg!!!!!

und so ist es auch mit privaten freundschaften- solange ich meinem gegenüber seinen willen lasse und ihm nur antworten auf sein tun gebe wenn er ausdrücklich danach fragt, ihm bei niederlagen wieder auf die beine helfe ohne ihm seine taten vorzuwerfen klappt es . das gleiche erwarte ich schließlich von einem FREUND

somit- ja es gibt echte freundschaft solange die erwartung ungezwungen ist und im gleichgewicht steht.
 
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New Post 07.04.2008 13:21
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glaube nicht mehr an echte freundschaft.
egal ob ich mit jemand 10 jahre, oder ein jahr befreundet war.
alles zerbricht irgendwann.
dann muss man sich eben neue "freunde" suchen.
irgendwer ist doch immer da...
für mich sind freundschaften nur noch wegbegleitungen.
 
Torquel
 
New Post 13.04.2008 14:06
Torquel
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User des Jahres 2009
   
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gibt zwei leute, die begleiten mich seit bald 10 Jahren permanent durchs Leben...
und wenn es nach mir geht, wird das auch noch die nächsten 10 Jahre so bleiben und länger.. das währe dann auch wahre Freundschaft 12.gif" border="0" alt=";)"/> was immer man als solches definieren mag..

allerdings ist es sonst so, wie auch hesjen sagt, dass immer wieder leutchen kommen und leutchen gehen.. das sind aber eben bei weitem nicht "wahre freundschaften", sondern vielmehr "portionierte Freunde" :D


was ich allerdings zu deren verteidigung sagen muss, mit 90% dieser Leute habe ich heute noch ein gutes Verhältnis, wenn man sich trifft isses immer nice...
die anderen 10% trifft man, redet 2minuten smalltalk über wie gehts und was machste so, merkt dass die themen ausgehen und sagt "Schüß!"...


es gibt wahre Freundschaften nur bedürfen die viel bemühen und viel offenheit und dazu sind heute eben nicht mehr alle bereit,..

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Ich feier meine Party - chopthat

Jeder Schritt ist der Erste in dem blauen Dunst, weiß nich was die Zukunft bringt, weiß nur gestern überdauert uns...
und wünsch mir zu sagen an meinem jüngsten Tag als vom Mutterleib ins Grab ne gute Zeit gehabt.
 
lain
 
New Post 13.04.2008 14:26
lain
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nachts stricken
   
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Zitat:
Original geschrieben von Hesjen
glaube nicht mehr an echte freundschaft.
egal ob ich mit jemand 10 jahre, oder ein jahr befreundet war.
alles zerbricht irgendwann.
dann muss man sich eben neue "freunde" suchen.
irgendwer ist doch immer da...
für mich sind freundschaften nur noch wegbegleitungen.



ich glaube nicht dass man die wahrhaftigkeit einer freundschaft an der zeit festmachen kann.
genauso wie man die liebe nicht an der zeit festmachen kann. eine beziehung kann nach drei jahren zu ende sein, dennoch hat man genauso intensiv geliebt wie bei sechs monaten oder zwanzig jahren.

wahre freundschaften gibt es wenn man bereit ist dafür auch zu arbeiten, seine gefühle offen zeigt und vorallem nicht mit riesigen erwartungen an die sache ran geht. letztlich braucht man auch glück den oder die jenigen zu finden, mit dem man sich wirklich tief verbunden fühlt. trifft man auf die falschen freunde, die einen hintergehen, oder lästern etc, muss man sich immer im klaren sein, dass deren verhalten sich irgendwann rächen wird. somit könnte man diese situationen eigentlich mit einem lächeln meistern, wenn halt nur nicht so schwer wäre....

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JohnnyVoodoo
 
New Post 14.04.2008 18:57
JohnnyVoodoo
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Vielleicht hatte auch der alte Wheeler recht mit seiner kosmischen Kleister Theorie.

Was einmal miteinander in Kontakt war, bleibt verbunden, auf quantenmechanischer Ebene.

Wo auch immer im Multiversum es auch gerade herumtingelt.


Und dann ists wieder doch vielleicht die Wellenlänge.

Manchmal lernt man jemanden kennen, das Verständnis ist direkt intuitiv,
man kommt nach kurzer Zeit besser überein, als mit Menschen
welche man bereits seit Urzeiten kennt.

Die eigenen Erwartunghaltungen sind bei vielen bestimmt ein Killer.
Es gibt auch Erwartungen, wo man sich fragt, auf welchem
Planeten die sich wohl erfüllen könnten.

Vielleicht: Erwarte nichts, hoffe das beste?

Man weiß es nicht.
 
Torquel
 
New Post 14.04.2008 20:24
Torquel
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User des Jahres 2009
   
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klingt ein wenig konfus was du schreibst..

du bist also der meinung, dass freundschaften nie wirklich enden?
oder dass menschen sich permanent beeinflussen, egal wo sie sich gerade befinden, einzig dadurch begründet, dass sie sich einmal begegnet sind? :gruebel:

klingt etwas nach Chaostheorie... 12.gif" border="0" alt=";)"/>


Erwartungshaltungen sind von vornerein Killer finde ich..
insofern würde ich dir recht geben was das "erwarte nichts" angeht... denn wissen kann mans vorher eh nich, welcher charakter, mensch, hundkatzemauswasserleiche einem erwartet, wenn man mal eben "Hallo" sagt zu jemandem..

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Ich feier meine Party - chopthat

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New Post 21.04.2008 02:56
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Ich glaub er meinte nicht das Freundschaften nie wirklich enden, sondern das man einfach immer miteinander verbunden sein wird :gruebel:

Viele Menschen beeinflussen einen noch lange nach dem man nichts mehr mit ihnen zu tun hat, entweder weil sie einem gezeigt haben WAS oder was NICHT zu tun :)

Jeder Mensch fuehrt dazu, dass man was dazu lernt, sich veraendert.

Manchmal machen die kleinsten Begegnungen den groessten Wandel im Leben aus 12.gif" border="0" alt=";)"/> I know why i'm talking about :feil: :p
 
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New Post 16.05.2008 21:44
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Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass es solche und solche Freundschaften gibt.
Meine beste Freundin und ich sind nun schon seit etwa 5 Jahren untzertrennbar, dabei haben wir uns im Internet kennen gelernt und sind dann zufällig in einer Stadt gelandet - heute wohnen wir zusammen. Wir verstehen uns in jeder Situation & Lebenslage. Die andere weiß immer, wie es der jeweils anderen geht. So ähnlich, wie bei Zwillingen. :D
Und es ist eigentlich auch so geplant, dass wir erstmal "zusammen" bleiben. :love:
Das ist die eine Seite.

Auf der anderen habe ich letztes Jahr auch schlechte Erfahrungen gemacht. Nachdem ich die Schule gewechselt habe, hat sich keiner meiner damaligen "Freunde" wirklich dafür interessiert, wie es mir geht. Sogar mein damaliger bester Freund, mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin, meldet sich nicht mehr (ich habe ihm damals das Küssen beigebracht :o).
Wobei ich nun auch noch jung bin und sicherlich noch eine Menge Erfahrungen zu dem Thema sammeln werde. :o

Ich denke, es kommt drauf an, was es für "Freunde" sind.
Da stimme ich auch den anderen zu, dass das "portionierbare" Freundschaften sind, wenn sie nicht lange halten. :rofl:
 
 
Tiene
 
New Post 30.05.2008 01:01
Tiene
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Zitat:
Original geschrieben von Hesjen
glaube nicht mehr an echte freundschaft.
egal ob ich mit jemand 10 jahre, oder ein jahr befreundet war.
alles zerbricht irgendwann.
dann muss man sich eben neue "freunde" suchen.
irgendwer ist doch immer da...
für mich sind freundschaften nur noch wegbegleitungen.





Hallo erst mal :-)

ja, dass sehe ich im moment auch so... ich denke in letzter zeit viel über freundschaft nach, da ich mich grade mit einer "freundin" "gestritten" habe. ich hatte immer eine oder gleich mehrere beste freundinnen und auch männliche freunde. männliche freunde kann man nur leider völlig vergessen - schade drum, da ich mich mit männern eigentlich besser verstehe als mit frauen. leider sind freundschaften wohl wirklich nur noch wegbegleitungen - ich habe sowas nicht wie viele andere: einen freundeskreis, ein und den selben, seit 10 jahren oder sonst was. ich sehe das viel bei freunden und bekannten - in diesen kreisen spielen viele faktoren zusammen, die mir gar nicht gefallen. sowas wie: trott, zweckgemeinschaft, ja nicht streiten oder meinung sagen sonst könnte die gruppe ja zerbrechen und wir müssten dann was anderes am wochenende machen... nee, das ist nix für mich. will das nich veralgemeiner, habs nur öfter beobachtet.
das thema beschäftigt mich im moment vielleicht auch so sehr, da ich in ca. 3 1/2 wochen meine ausbildung beende, hoffentlich auch mit examen*g* sonst siehts schlecht aus... und dann zerbricht unsere gruppe - wo endlich mal mädels zusammengekommen sind die in den 3 jahren richtig zusammengewachsen sind, trotz streitereien immer wieder den bogen bekommen haben... die epoche geht nun zu ende und ich vermisse sie jetzt schon - vor allem auf grund der tatsache, dass ich weit weg gehe und uns dann ca. 600km trennen - und was ist dann da? ob ich wohl da alleine versauern werde oder ob ich auch da wieder "freunde" finden kann? und überhaupt - wieso definieren menschen freundschaften soooo unterschiedlich? (ich weiß, schreib bisschen verwirrend*g* sind viele sprünge drin aber sind halt mehrere unterthemen bei freundschaft die mich beschäftigen) und wieso gibt es so verdammt viele kindische "erwachsene"? biste 3 jahre befreundet, tust alles um das aufrecht zu erhalten und dann kommt eine blöde kleine pisselige meinungsverschiedenheit und der gegenüber wirft alles über den haufen? ist ne spezielle geschichte und sprengt hier wohl eher den rahmen. aber frage mich generell, ob ich immer an die falschen leute gerate die meine freundschaft schlich und ergreifend einfach nicht verdient haben. ich bin ziemlich überzeugt davon, dass ich viel zu geben habe - vor allem in einer freundschaft eben! im moment keine chance das wirklich auszuleben und bald bin ich hier weg und was passiert dann? neue wegbegleiter kommen (hoffentlich) und ist die epoche denn auch rum, kommt die neue und geht das dann immer so weiter? son freundesaustausch wie das übernehmen einer einbauküche in einer mietwohnung, die man dann stehen lässt, wenn man eine neue wohnung bekommt mit einer neuen einbauküche?
ich finde das kanns echt nicht sein...
 
 
Yisadra
 
New Post 31.05.2008 12:04
Yisadra
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~as if by magic~
   
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Zitat:
Original geschrieben von Tiene
Hallo erst mal :-)

ja, dass sehe ich im moment auch so... ich denke in letzter zeit viel über freundschaft nach, da ich mich grade mit einer "freundin" "gestritten" habe. ich hatte immer eine oder gleich mehrere beste freundinnen und auch männliche freunde. männliche freunde kann man nur leider völlig vergessen - schade drum, da ich mich mit männern eigentlich besser verstehe als mit frauen. leider sind freundschaften wohl wirklich nur noch wegbegleitungen - ich habe sowas nicht wie viele andere: einen freundeskreis, ein und den selben, seit 10 jahren oder sonst was. ich sehe das viel bei freunden und bekannten - in diesen kreisen spielen viele faktoren zusammen, die mir gar nicht gefallen. sowas wie: trott, zweckgemeinschaft, ja nicht streiten oder meinung sagen sonst könnte die gruppe ja zerbrechen und wir müssten dann was anderes am wochenende machen... nee, das ist nix für mich. will das nich veralgemeiner, habs nur öfter beobachtet.
das thema beschäftigt mich im moment vielleicht auch so sehr, da ich in ca. 3 1/2 wochen meine ausbildung beende, hoffentlich auch mit examen*g* sonst siehts schlecht aus... und dann zerbricht unsere gruppe - wo endlich mal mädels zusammengekommen sind die in den 3 jahren richtig zusammengewachsen sind, trotz streitereien immer wieder den bogen bekommen haben... die epoche geht nun zu ende und ich vermisse sie jetzt schon - vor allem auf grund der tatsache, dass ich weit weg gehe und uns dann ca. 600km trennen - und was ist dann da? ob ich wohl da alleine versauern werde oder ob ich auch da wieder "freunde" finden kann? und überhaupt - wieso definieren menschen freundschaften soooo unterschiedlich? (ich weiß, schreib bisschen verwirrend*g* sind viele sprünge drin aber sind halt mehrere unterthemen bei freundschaft die mich beschäftigen) und wieso gibt es so verdammt viele kindische "erwachsene"? biste 3 jahre befreundet, tust alles um das aufrecht zu erhalten und dann kommt eine blöde kleine pisselige meinungsverschiedenheit und der gegenüber wirft alles über den haufen? ist ne spezielle geschichte und sprengt hier wohl eher den rahmen. aber frage mich generell, ob ich immer an die falschen leute gerate die meine freundschaft schlich und ergreifend einfach nicht verdient haben. ich bin ziemlich überzeugt davon, dass ich viel zu geben habe - vor allem in einer freundschaft eben! im moment keine chance das wirklich auszuleben und bald bin ich hier weg und was passiert dann? neue wegbegleiter kommen (hoffentlich) und ist die epoche denn auch rum, kommt die neue und geht das dann immer so weiter? son freundesaustausch wie das übernehmen einer einbauküche in einer mietwohnung, die man dann stehen lässt, wenn man eine neue wohnung bekommt mit einer neuen einbauküche?
ich finde das kanns echt nicht sein...



Im ersten Absatz sagst du noch, dass Freundschaften/Cliquen die schon seit sehr vielen Jahren bestehen nix für dich sind und dann schreibst du weiter unten, dass du ständig wechselnde Freundschaften nicht gut findest... ja was denn nu?

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Wenn ich mit dir fertig bin, brauchst du eine Delfintherapie! :evil2:
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Yisadra
 
New Post 02.06.2008 20:50
Yisadra
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~as if by magic~
   
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Ich glaube, dass man Freundschaften, die man als Kind oder Jugendlicher geschlossen hat und mit denen man "groß" geworden ist, niemals mit denen vergleichen kann, die man erst als erwachsener Mensch schließt ...

Ich habe wenige richtig gute Freunde aber die, die ich habe, kenne ich seit mind. 15 Jahren, die längste Freundschaft wärt bereits seit 25 Jahren.

Im Laufe der Jahre sind Freundschaften/Bekanntschaften hinzugekommen aber das ist eindeutig nicht dasselbe...

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Lauli
 
New Post 02.06.2008 22:39
Lauli
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Kaiser Franz
   
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ich sehe das ähnlich wie yisadra.

eine meiner besten freundinnen kenne ich seit ich 5 jahre alt bin, also seit fast 17 jahren bald. seit 2 jahren studiert sie in kiel und wir sehen uns quasi nie, aber die freundschaft bleibt bestehen. das wird sie auch die nächsten jahre.

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Piep, piep, piep! Niemand hat dich lieb! :auslach:
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